Völkertreffen im Big Apple

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Der September ist UN-Monat. Jedes Jahr kommen die 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen zur Generalversammlung nach New York, um international relevante Themen zu besprechen. In diesem Jahr stehen die Ebola-Epidemie in Westafrika, die Ukraine-Krise und der Umgang mit der Terrorgruppe Islamischer Staat auf der Agenda. Generalsekretär Ban Ki-Moon wird dabei erneut zahlreiche Staats- und Regierungschefs willkommen heißen können.

Die drängendsten Debatten werden in der General Assembly Hall geführt. Jedes Land kann bis zu fünf Vertreter hierher schicken. Gestern beispielsweise fand hier die Eröffnungsrede zur Weltkonferenz der ingidenen Völker statt, heute soll der UN-Klimagipfel in diesem Saal behandelt werden.

Darüber hinaus ist die Generalversammlung die Zeit für bilaterale Gespräche. Immer wieder kommt man an Personen vorbei, die vor einer Tür oder einem mit Stellwänden abgesperrten Bereich stehen. Das sind die Wächter, die aufpassen, dass niemand die Vier-Augen-Gespräche stört. Als Journalist verspürt man hier ganz besonders den Drang, hinter die Absperrung zu lunsen, um zu erfahren, welche Entscheidungen gefällt werden.

Doch auch der offizielle Teil ist so dicht gepackt, dass man mit der Berichterstattung fast nicht hinterherkommt. Natürlich haben wir uns von der Deutschen Welle aufgeteilt und behandeln unterschiedliche Themen für verschiedene Medien. Es wird eine intensive Zeit – und ein hoffentlich krönender Abschluss meines New-York-Aufenthaltes.

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