Der Klang von New Orleans

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New Orleans ist nicht vorstellbar ohne Musik. Egal wo man durch die Stadt läuft – ob in der Touristenhochburg French Quarter, im gemütlichen Garden District oder auf der Einkaufsmeile Magazine Street – überall tönt einem Jazz entgegen. Mal sind es nur Straßenmusiker, mal eine Band in einem der vielen Restaurants. Oder man trifft auf ein Freiluftkonzert, zum Beispiel im Louis Armstrong Park.

Die Grünanlage liegt direkt nördlich vom French Quarter und würdigt den bekanntesten Sohn der Stadt. Anders als viele Besucher denken, liegt Armstrong nicht in NOLA begraben, sondern in New York, wo er auch Berühmtheit erlangte. Und dennoch ist sein Geist überall spürbar. Es vergeht so gut wie kein Konzert, in dem nicht „What a wonderful world“ gespielt oder gesungen wird. Auch im 21. Jahrhundert bleibt New Orleans ein einziger großer Jazz-Tempel.

Damit ihr euch ein eigenes Bild machen könnt von The Big Easy, wie die Stadt gerne genannt wird, gibt es hier ein paar musikalische Häppchen. Beginnen wir mit dem Tagesprogramm. Da genügt es, an einen der Touristenplätze zu gehen, um die vielen Straßenkünstler zu hören. Am besten in ein Café setzen, die Augen schließen und lauschen.

Wer es gediegener haben möchte, mit gutem Essen und Live-Musik, der kommt auf dem Dampfschiff Natchez auf seine Kosten. Hier treten die „Steamboat Stompers“ auf.

Weiter geht’s in die Frenchman Street. Das ist die Hochburg des Jazz in New Orleans. Hier findet man schon am frühen Abend Bands wie „Dana & The Boneshakers“, die Pop-Klassiker in Blues-Version darbieten.

Die Bar „The Spotted Cat“ gehört zu den bekanntesten Jazz-Läden der Stadt. Wer hier auftritt, kann sich glücklich schätzen. Dementsprechend energiegeladen war der Auftritt von James Martin und seiner Band. Allerdings empfiehlt es sich, nicht vor 11 Uhr hier anzutanzen, erst dann füllt sich der Club.

Und wo lässt man die Nacht in NOLA ausklingen? Natürlich im French Quarter. Besonders beliebt ist hier der „Balcony Music Club“. Bei der gesanglichen Darbietung dieser Frau sollte man vor allem auf den Text achten. Wobei auch ihre Stimme sagenhaft gut ist.

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Ein Gedanke zu “Der Klang von New Orleans

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