Public Viewing für Einsteiger

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Der Dupont Circle ist ein belebter Platz in Washington. Er wird von einem Verkehrskreisel umrundet, in der Mitte ist ein Park mit einem Marmorbrunnen. Normalerweise tummeln sich hier Touristen, Musiker oder Schachspieler. Doch am Donnerstag war er das Zentrum der Fußballfans.

Die deutsche Botschaft lud hier gemeinsam mit einer örtlichen Gruppe zum Public Viewing ein – beim Spiel USA gegen Deutschland. Das Phänomen, Fußballmatches auf Leinwänden zu verfolgen, ist in den Vereinigten Staaten noch nicht weit verbreitet. Bisher musste man in DC beispielsweise in Pubs gehen, um die WM-Spiele zu sehen. Doch das Interesse steigt. Als die Veranstalter ihre Party auf Facebook bewarben, meldeten sich binnen kurzer Zeit mehr als 3000 Besucher an.

Dabei bezeichneten die Organisatoren die Feier als World Cup Festival, nicht als Public Viewing. In den USA hat die Bezeichnung nämlich eine andere Bedeutung: Es handelt sich um eine öffentliche Aufbahrung, etwa wenn ein Präsident stirbt. Ein typischer false friend also.

Meinen Artikel über die Veranstaltung findet ihr hier. Den TV-Beitrag seht ihr hier.

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